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Stadt Meckenheim sucht Paten für "Stolpersteine"

Die Stadt Meckenheim beabsichtigt, die „Aktion Stolpersteine“ des Künstlers Gunter Demnig zu unterstützen, durch die an die in Konzentrationslagern ermordeten jüdischen Bürgerinnen und Bürger Meckenheims erinnert werden soll. Meckenheim gehörte im 19. Jahrhundert zu den Städten mit einer großen, lebendigen jüdischen Gemeinde, der 1871 insgesamt 114 Menschen angehörten. Noch 1905 lebten 98 Menschen jüdischen Glaubens in Meckenheim. Nach der Machtübernahme durch die Nationalsozialisten sank die Zahl der jüdischen Bürger, da es vielen gelang, sich vor der organisierten Vernichtung im Ausland in Sicherheit zu bringen. 1942 wurden die letzten 19 in Meckenheim lebenden Juden deportiert. Mit der Verlegung der „Stolpersteine“ will die Stadt Meckenheim der 25 Frauen, Männer und Kinder gedenken, deren letzter Wohnort Meckenheim war.

„Stolpersteine“ sind pflastersteingroße Würfel aus Messing, die vor dem letzten selbst gewählten Wohnort der Verfolgten in den Bürgersteig eingelassen werden. Sie sind beschriftet mit dem Namen, dem Todesort und den Lebensdaten desjenigen, an den sie erinnern. Über die Stolpersteine „stolpern“ heißt stutzen, stehen bleiben, nachdenken. Mit den Steinen vor den Häusern wird die Erinnerung an die Menschen lebendig, die einst hier wohnten. Die 10 cm x 10 cm großen „Denkanstöße“ werden über Patenschaften finanziert. Für 95 Euro kann jeder eine Patenschaft für die Herstellung und Verlegung eines Stolpersteines übernehmen. Wir bitten, sich um die Patenschaft für jeweils einen Stein zu bemühen, damit möglichst viele Bürgerinnen und Bürgern die Möglichkeit haben, eine Patenschaft zu übernehmen.

Meckenheims war für insgesamt 25 Kinder, Frauen und Männer jüdischen Glaubens der letzte selbst gewählte Wohnort bevor sie deportiert und ermordet wurden. Ihre Namen sind:
- Jakob Arensberg, deportiert am 20.07.1942 nach Minsk
- Paula Arensberg, geb. Fuldauer, deportiert am 20.07.1942 nach Minsk
- Lieselotte Arensberg, deportiert am 20.07.1942 nach Minsk
- Rolf Arensberg, deportiert am 20.07.1942 nach Minsk
Die Familie Arensberg wurde am 11.06.1950 auf Beschluss des Amtsgerichtes Rheinbach für tot erklärt, Todeszeitpunkt 08.05.1945
- Julius Berlin, deportiert am 20.07.1942 nach Minsk
- Julie Berlin, geb. Billig, deportiert am 20.07.1942 nach Minsk
- Helmut Berlin, deportiert am 20.07.1942 nach Minsk
- Albert Bier, deportiert am 20.07.1942 nach Minsk, + 20.07.1942 Majdanek
- Henny Bier, geb. Marx, deportiert am 20.07.1942 nach Minsk, + 20.07.1942 Majdanek
- Paula Moses, geb. Juhl, deportiert am 20.07.1942 nach Minsk
- Siegmund Moses, deportiert am 20.07.1942 nach Minsk
- Auguste Stern, geb. Weil, deportiert am 20.07.1942 nach Minsk
- Julius Stern, deportiert am 20.07.1942 nach Minsk
- Margot Stern, deportiert am 20.07.1942 nach Minsk
- Jenny Weil, deportiert am 20.07.1942 nach Minsk, auf Beschluss des Amtsgerichtes Rheinbach am 18.09.1950 für tot erklärt, Todeszeitpunkt 08.05.1845
- Selma Meyer, geb. Weil, deportiert am 20.07.1942 nach Lodz
- Susanna Meyer, deportiert am 20.07.1942 nach Lodz
- Henriette Mendel, geb. Heumann, deportiert am 15.06.1942 nach Theresienstadt, + 19.09.1942 in Treblinka
- Ida Salm, geb. Meyer, (Altendorf) deportiert am 14.06.1942 nach Lodz
Alle wurden Anfang 1942 in das zwangsgeräumte Benediktinerinnen-Kloster „Zur ewigen Anbetung“ in Bonn-Endenich, Kapellenstraße 6 eingewiesen. Von dort wurden sie über Köln in Ghettos geschickt.
Darüber hinaus:
- Benedikt Juhl, Emigration in die Niederlande, Deportation ab Westerbork am 18. Mai 1943, + 21. Mai 1943 Sobibor
- Lina Juhl, geb. Hirsch, Emigration in die Niederlande, Deportation ab Westerbork am 18. Mai 1943, + 21. Mai 1943 Sobibor
- Maximilian Salm, (Altendorf) deportiert 1942 nach Auschwitz, + 02.09.1942
- Hirsch David Szymanowicz (geb. in Polen), abgeschoben am 28.10.1938, + in Lodz
- Julie (Julchen) Szymanowicz, geb. Salm, Deportationsort unbekannt
- Senta Szymanowicz, abgemeldet am 06.05.1939 nach Lodz

Wer eine Patenschaft übernehmen möchte, kann sich bei der Stadt Meckenheim, Ingrid Sönnert, Bahnhofstraße 25, Zimmer 2.12 melden, Tel. 02225 / 917149, e-mail: ingrid.soennert@meckenheim.de