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Gemeinsam für die Jugend

Schwimmbadbesuch der Jungengruppe von Ruhrfeld City mit Unterstützung der städtischen Jugendfreizeitstätte Meckenheim und des gewaltpräventiven, integrativen Sportprojekts "Meckenheim mobil"

Gemeinsam für die Jugend Gutes tun, um so schneller mehr zu erreichen - So kann in vereinfachter Form beschrieben werden, was gemeint ist, wenn die Rede ist von der Nutzung von Synergie-Effekten, dem Ausbau und der intensiveren Nutzung von Netzwerken und der Bündelung der Kräfte einzelner Akteure im Bereich der Jugendhilfe und der Jugend(sozial)arbeit.
In den verschiedenen Gremien, Ausschüssen und Workshops, in denen sich die verschiedenen involvierten Institutionen in Meckenheim regelmäßig treffen, wurde die Umsetzung dieser Ziele als besonders wichtig erachtet, um die Meckenheimer Jugend, und dabei besonders auch sozial benachteiligte Jugendliche, zukünftig noch effektiver und umfassender unterstützen zu können.
Dass das nicht nur gut klingt, sondern auch in der Praxis funktioniert und Sinn macht, bewies der Ausflug der Jungengruppe von Ruhrfeld City in das Monte Mare-Schwimmbad als Highlight zum Ende der Winterferien. Der Initiator der Aktion, Bilal Budabouz, der nicht nur die wöchentliche Jungengruppe leitet, sondern sich auch als Vorsitzender der Jugendinitiative JIG (Junge, integrierte Generation) besonders für die Kinder und Jugendlichen in Meckenheim engagiert, bekam bei diesem Ausflug tatkräftige Unterstützung.

Viel Spaß hatten die Jungs im Schwimmbad
Viel Spaß hatten die Jungs im Schwimmbad

Boudabouz betreute die neun Jugendlichen gemeinsam mit Hamad Benjelloun, der ebenfalls in der Jugendgruppe regelmäßig mitarbeitet, sowie Arya Bassiri, einem der Sozialpädagogen der städtischen Jugendfreizeitstätte (JUZE), der vormals für die Ruhrfeld City-Jungengruppe verantwortlich war. Komplettiert wurde das Betreuer-Team durch Dennis Diedrich, dem Leiter des gewaltpräventiven, integrativen Sportprojekts „Meckenheim mobil“, der zudem als Streetworker im Sozialraum tätig ist.
Gemeinsam mit ihren Betreuern erlebten die Jugendlichen dann einen abwechslungsreichen und spannenden Tag in den Wellen.
„Das hat richtig Spaß gemacht“, meinte dann bei der gemeinsamen Rückfahrt im Taxi-Bus auch einer der Jugendlichen stellvertretend für seine Freunde, um direkt die Frage hinterher zu schieben: „Wann machen wir denn den nächsten Ausflug?“
Spätestens im nächsten Quartal, denn in diesem Turnus sind die Highlights der Jungengruppe von Ruhrfeld City angelegt. Doch womöglich schon deutlich früher, denn die Jugendlichen nehmen meist auch an verschiedenen Projekten des JUZE und von „Meckenheim mobil“ teil, die ihrerseits auch regelmäßige Events wie zum Beispiel Fußball-Turniere veranstalten. So soll den Jugendlichen in Meckenheim die umfassende Möglichkeit zu einer sinnvollen Freizeitbeschäftigung geboten werden.
Das Betreuer-Team war nach dem Ausflug mit den nicht immer einfach zu händelnden Jugendlichen in erster Linie erschöpft, zog aber auch ein positives Fazit.
„Solch ein Event ist zwar ganz schön anstrengend für uns, doch gerade für sozial benachteiligte Jugendliche ist es wichtig, einmal etwas jenseits des Alltags zu erleben und aus dem Sozialraum heraus zu kommen. Da lohnt sich die Mühe. Und mit vereinten Kräften haben wir das ja auch gut hin bekommen“, erklärte Bodabouz übereinstimmend mit seinen Kollegen.