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Zweiter Platz für die Ch. Batsch GmbH Meckenheim beim Gründerpreis NRW 2019

Wirtschaftsministerium und NRW.BANK zeichnen Gewinner aus - insgesamt 60.000 Euro Preisgeld erhalten PHYSEC (Bochum), Ch.Batsch Verfahrenstechnik (Meckenheim), StoneTec (Bocholt)

Zum achten Mal haben das Wirtschafts- und Digitalministerium und die NRW.BANK den mit insgesamt 60.000 Euro dotierten GRÜNDERPREIS NRW 2019 für besonders innovative und kreative Geschäftsideen vergeben. Jetzt stehen die drei Sieger fest: Die Kryptographie-Experten PHYSEC aus Bochum setzen sich gegen starke Konkurrenz durch. Ch.Batsch Verfahrenstechnik aus Meckenheim belegt den zweiten Platz, der Fliesenlegebetrieb StoneTec aus Bocholt wird Dritter.

Die Preisträger des GRÜNDERPREIS NRW 2019 stehen fest: Tim Dunkerbeck, Peter Hagdorn (beide StoneTec, 3. Platz), Wirtschafts- und Digitalminister Prof. Dr. Andreas Pinkwart, Jury-Vorsitzende Prof. Dr. Christine Volkmann, Dr. Heiko Köpke und Dr. Christian Zenger (beide PHYSEC, 1. Platz), NRW.BANK-Vorstandsvorsitzender Eckhard Forst und Christine Batsch (Ch.Batsch Verfahrenstechnik, 2. Platz). (Foto: Ralph Sondermann)
Die Preisträger des GRÜNDERPREIS NRW 2019 stehen fest: Tim Dunkerbeck, Peter Hagdorn (beide StoneTec, 3. Platz), Wirtschafts- und Digitalminister Prof. Dr. Andreas Pinkwart, Jury-Vorsitzende Prof. Dr. Christine Volkmann, Dr. Heiko Köpke und Dr. Christian Zenger (beide PHYSEC, 1. Platz), NRW.BANK-Vorstandsvorsitzender Eckhard Forst und Christine Batsch (Ch.Batsch Verfahrenstechnik, 2. Platz). (Foto: Ralph Sondermann)

 

Die PHYSEC-Gründer Dr. Heiko Koepke und Dr. Christian Zenger können sich über ein Preisgeld von 30.000 Euro freuen. Die IT-Experten entwickeln sichere Lösungen im Internet der Dinge (eng. Internet of Things, IoT) und bieten unter anderem eine Security-Plattform an. Eine echte Erfolgsgeschichte: 2016 gegründet, beschäftigt das Unternehmen heute bereits mehr als 30 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Neben dem starken Wachstum hat die Jury vor allem beeindruckt, dass auch Menschen mit körperlichen und geistigen Einschränkungen ihre Fähigkeiten in das multikulturelle Team einbringen. 

„Die vielen spannenden Bewerbungen zeigen, wie innovativ Nordrhein-Westfalen ist. PHYSEC ist ein würdiger Sieger und ein tolles Beispiel für das aufstrebende Gründerland. Das Unternehmen hat seine Ursprünge in der Ruhr-Universität Bochum. Das zeigt, welches enorme Potenzial in der Verbindung von Wissenschaft und Wirtschaft liegt“, sagt Wirtschafts- und Digitalminister, Prof. Dr. Andreas Pinkwart. 

Der zweite Preis geht an Ch.Batsch Verfahrenstechnik aus Meckenheim. Moderatorin Dorothee Breuer, Wirtschafts- und Digitalminister Prof. Dr. Andreas Pinkwart (2. v. l.) und Eckhard Forst, Vorstandsvorsitzender der NRW.BANK, zeichneten die Preisträgerin Christine Batsch im K21 in Düsseldorf aus. (Foto: Ralph Sondermann)
Der zweite Preis geht an Ch.Batsch Verfahrenstechnik aus Meckenheim. Moderatorin Dorothee Breuer, Wirtschafts- und Digitalminister Prof. Dr. Andreas Pinkwart (2. v. l.) und Eckhard Forst, Vorstandsvorsitzender der NRW.BANK, zeichneten die Preisträgerin Christine Batsch im K21 in Düsseldorf aus. (Foto: Ralph Sondermann)

Platz zwei und 20.000 Euro Preisgeld sichert sich die Ch.Batsch Verfahrenstechnik aus Meckenheim. Das Unternehmen um Gründerin Christine Batsch ist spezialisiert auf den Bau und die Entwicklung von Destillationsanlagen für Lösungsmittel. Außerdem werden Reinigungsanlagen für die metallverarbeitende Industrie gefertigt. Diese verbrauchen deutlich weniger Energie als viele vergleichbare Anlagen am Markt und helfen dabei, Ressourcen zu schonen. 

GRÜNDERPREIS NRW 2019 - Presserundgang - Ch.Batsch Verfahrenstechnik GmbH, Meckenheim (Foto: Ralph Sondermann)
GRÜNDERPREIS NRW 2019 - Presserundgang - Ch.Batsch Verfahrenstechnik GmbH, Meckenheim (Foto: Ralph Sondermann)

Jury-Vorsitzende Prof. Dr. Christine Volkmann: „Die Auswahl fiel uns wirklich schwer. Eigentlich hätten alle zehn nominierten Unternehmen einen Preis verdient. Christine Batsch ist ein wunderbares Beispiel dafür, dass NRW immer mehr zum Land der Gründerinnen wird – gerade auch in technischen Bereichen. Dazu verfolgt ihr Unternehmen einen nachhaltigen Ansatz, was in Zukunft weiter an Bedeutung gewinnen wird.“ 

StoneTec aus Bocholt, landete auf Platz drei. Der Fliesenlegebetrieb aus dem Münsterland nutzt Virtual-Reality-Technologie bei der Projektplanung mit seinen Kunden. Gleichzeitig gehen die Gründer Tim Dunkerbeck und Peter Hagdorn neue Wege, was die Bezahlung und Ausstattung ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter betrifft. Mit Geld- und Sachspenden unterstützt die Firma außerdem örtliche Sportvereine und eine Musikschule. Damit ist StoneTec ein hervorragendes Beispiel dafür, wie modernes Handwerk heute in Nordrhein-Westfalen aussehen kann. 

„Als Förderbank für Nordrhein-Westfalen stehen wir Unternehmensgründern mit Beratung und Förderung zur Seite. Und wir geben ihnen mit dem GRÜNDERPREIS NRW eine Bühne, um ihre guten Ideen zu präsentieren“, erklärt Eckhard Forst, Vorstandsvorsitzender der NRW.BANK. „Stonetec zeigt, wie man durch Digitalisierung und moderne Unternehmensführung eine traditionelle Branche wie das Fliesenlegerhandwerk weiterentwickeln kann.“ 

Die Jury des GRÜNDERPREIS NRW 2019 setzte sich aus Vertretern des Wirtschaftsministeriums, der NRW.BANK sowie Existenzgründungs- und Wirtschaftsexperten aus Nordrhein-Westfalen zusammen. Aus rund 150 Bewerbungen wurden drei Sieger ausgewählt. 

Die weiteren Nominierten: A4VR GmbH The Agency for Virtual Reality (Düsseldorf), Bergstation GmbH & Co. KG (Hilden), FamCare Erziehungshilfe & Reittherapie (Viersen), INperfektion GmbH (Wegberg), logarithmo GmbH & Co. KG (Dortmund), medmehr GmbH (Dortmund) sowie RIMASYS (Köln).

Text und Fotos: NRW.BANK

Mehr Informationen:
https://www.startercenter.nrw/de/gruenderpreis-nrw