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Theodor-Heuss-Realschule führt eine Reise an den Ostrand Europas durch

Rumänische Partnerschule lädt ein

Ende April besuchten 21 Schüler und vier Begleitpersonen das junge EU-Land Rumänien, und zwar auf Einladung der rumänischen Partnerschule der Theodor-Heuss-Realschule (THR).
Ursprünglich sollte die Fahrt genau eine Woche früher und mit 30 Teilnehmern stattfinden, aber die Vulkanaschewolke verhinderte den geplanten Abflug, so dass Schüler wie Erwachsene zunächst auf den gepackten Koffern sitzen blieben. Als der Luftraum wieder geöffnet wurde, zeigte sich, dass es nicht mehr für alle möglich war, den neuen Termin wahrzunehmen. Zu den mit großem Bedauern zu Hause Zurückgelassenen zählte auch Rektor Alfred Scholemann, der bei den vielen Entscheidungen, die unterwegs zu treffen waren, sowie bei den Begegnungen in Rumänien, vor allem in der dortigen Partnerschule, vielfach vermisst wurde.

Die Reise stellt sich im Rückblick als eine gelungene Mischung aus neuen Erfahrungen, Wiedersehensfreude, Kontaktpflege und auch Abenteuer dar. Schon auf dem Flughafen in Bukarest wurden die deutschen Gäste von der rumänischen Kontaktlehrerin und einigen der Gastgeberschülern mit dem Reisebus abgeholt, der ihnen in den folgenden Tagen zur Verfügung stand. Und das Programm des ersten Tages war für Gäste wie Gastgeber neu und interessant: Ein erster Eindruck von der quirligen rumänischen Hauptstadt mit ihren zwei Millionen Einwohnern und die Besuche in zwei der Wahrzeichen Bukarests, nämlich in dem „Haus der freien Presse“ mit seinen zahllosen Redaktionen und dem „Parlamentspalast“, auch „Haus des Volkes“ genannt, das bekanntlich das weltweit größte Verwaltungsgebäude nach dem Pentagon in Washington ist. Die Redaktion der „Allgemeinen Deutschen Zeitung für Rumänien“ hatte die Gruppe eingeladen und gewährte nun einen Einblick in ihre Arbeit, und zwar zweisprachig, also rumänisch und deutsch. Die Führung durch den weitläufigen und überreich dekorierten ehemaligen Ceausescu-Palast ließ die Schüler nicht nur staunen, sondern unter den Zehntklässern auch die Frage aufkommen nach dem Sinn einer solchen verschwenderischen Architektur für ein Land, dessen wirtschaftliche Probleme schon beim ersten Hinsehen unverkennbar sind. – Danach folgte der Transfer nach Patarlagele im Kreis Buzau in der nordöstlichen Walachei, wo die Gastgeber-Familien ihre Gäste erwarteten.
Unterwegs blieb noch Zeit für einen Besuch am Grab des walachischen Fürsten Vlad dem Pfähler, dem Vorbild für den mythischen Dracula. Und wie zu erwarten, wurde es ein Abenteuer: Die vollständig ausgemalte Grabeskirche steht auf einer winzigen Insel in einem See, der in kleinen Booten überquert werden musste, und wird von einem einsamen Mönch besorgt, der der Gruppe zunächst aufgrund eines Missverständnisses barsch begegnete, zum Schluss aber mit kleinen Geschenken für alle kam und gern für Erinnerungsfotos posierte.

Der zweite Tag brachte die offizielle Begrüßung an der Partnerschule, rumänischem Brauch gemäß mit Brot und Salz, die Eröffnung der Ausstellung von Schülerarbeiten aus des Fächern Kunst und Technik, mit denen sich die deutsche Gruppe präsentierte, Interviews mit der rumänischen Presse, für die der Besuch ein wichtiges Ereignis in der Region war, und ein gemeinschaftliches Malprojekt der deutschen und rumänischen Schüler, die damit Gelegenheit zum wechselseitigen Kennenlernen hatten. Es folgte der Besuch in der Mondlandschaft der nahegelegenen Schlammvulkane und ein rumänischer Abend mit den Gastgebern, dem rumänischen Lehrerkollegium und dem Bürgermeister, wo kulinarische Spezialitäten, etwa am Spieß gebratenes Lamm, zu probieren waren und die deutschen Schüler in rumänische Volkstänze initiiert wurden.

Am dritten Tag ging es mit gemischter Gruppe – deutsche und rumänische Schüler und Lehrer – quer durch die Karpaten ins Landesinnere, besucht wurde die Bauernburg Prejmer/Tartlau, die mittelarlerliche Stadt Brasov/Kronstadt und des „Dracula-Schloss“ Castel Bran/Törzburg. Ausgiebige Möglichkeiten zu Erkundungen in kleiner Gruppe kamen den Schülerwünschen entgegen, ein Empfang durch den evangelischen Stadtpfarrer der Schwarzen Kirche von Brasov/Kronstadt brachte Aufschluss über die historischen und sozialen Hintergründe und Gelegenheit zu Nachfragen, wobei die Antworten auch hier rumänisch und deutsch erfolgten.

Der vierte Tag in Patarlagele zeigte die Reize der näheren Umgebung, wo es Bernsteinfunde gibt, wobei kleine Andenken aus dem edlen Material auch für den Geldbeutel der Schüler zu haben waren; eine noch heute genutzte Höhlenkirche sowie aufgelassene Höhlenwohnungen zeigten das lokale Spezifikum. Der Nachmittag blieb programmfrei, um den Gastschülern und ihren gastgebenden Familien ein paar gemeinsame Stunden zur Verfügung zu halten.

Der Samstagmorgen brachte den Abschied, bei dem viele Augen besonders glänzten. Allerdings begleitete eine Gruppe rumänischer Schüler und Lehrer die Gäste zurück nach Bukarest. Dort blieb Zeit für einen Stadtbummel sowie für Photo-shootings vor dem ehemaligen Königspalast und dem noblen Konzerthaus, dem „Rumänischen Athenäum“. Die Stunden bis zum Rückflug am Abend verbrachte die gemischte Gruppe im „Dorfmuseum“, dem Bukarester Freilichtmuseum, das die bäuerliche Wohnkultur aller Landesteile dokumentiert. Das Wetter war mit 28° C schon sommerlich, der freundschaftliche Gesprächston auf englisch schon viele Tage lang geübt, ja, manche rumänische Abschiedsvokabel war zu hören: „La revedere!“ („Auf
Wiedersehen!“) und „Pe curand!“ („Auf bald!“). Tatsächlich kamen die Nachfragen auf die begleitenden Lehrer zu, ob der Austausch nicht wiederholt und möglicht auch verlängert werden könnte. Manche Verabredungen zwischen Gast und Gastgeber bezüglich künftiger gegenseitiger Besuche wurden privat getroffen. Und viele kleine Geschenke und Andenken wechselten von Hand zu Hand, bevor das Flugzeug am Abend in Richtung Köln/Bonn schließlich startete.

Die deutschen Schüler kamen bei dieser Reise für die Flugkosten auf und revanchierten sich für die Unterbringung und Verpflegung in den rumänischen Gastfamilien durch meist bescheidene Gastgeschenke. Die meisten waren ja ihrerseits Gastgeber gewesen, als der Austausch vor einem Jahr begonnen wurde und die THR damals rund 45 rumänische Gäste bei sich begrüßen konnte.
Die restlichen Kosten, vor allem jene für den Reisebus und z. T. die Eintrittsgebühren, haben diesmal Sponsoren getragen, ohne deren Hilfe der Austausch nicht hätte verwirklicht werden können. Wir danken vor allem die Kleiderstube Kaleidoskop in Meckenheim, die AWO in Meckenheim, den Förderverein der THR und private Sponsoren.
Begleitende Lehrpersonen waren Annette Zeller und Horst Fabritius.
 

Gruppenfoto In Rumaenien

Die Schülergruppe in Rumänien

Text und Foto: THR