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Rede von Bürgermeister Bert Spilles anlässlich der Gedenkstunde zur Reichspogromnacht

Vom 9. November 2019

Heute, an diesem 9. November 2019, stehen wir hier am Synagogenplatz von Meckenheim und erinnern an die Zerstörung und Brandschatzung von jüdischen Synagogen, Geschäften und Häusern. In Ehrfurcht gedenken wir der unzähligen Opfer und der Toten der Reichspogromnacht.

Juden wurden schon vorher in Nazi-Deutschland ausgegrenzt, entrechtet und geächtet. Doch markierte die Pogromnacht eine neue, fürchterliche Dimension und war Wegbereiter der systematischen Verfolgung und Ermordung von Menschen jüdischen Glaubens in Deutschland und in Europa. Plünderungen, Diskriminierung, Gewalttätigkeiten bis hin zur Ermordung und Verschleppung von Juden in die Konzentrationslager fanden nicht nur in jener Nacht, sondern auch am darauf folgenden Tag statt. Es herrschte pure Willkür und offene Gewalt – ausgeübt von organisierten Schlägertrupps und mitgetragen von vermeintlich unbescholtenen Bürgern. All dies erschütterte das unter der national-sozialistischen Herrschaft ohnehin schon schwierig gewordene Leben von Juden in Deutschland bis in die Grundfesten.

Unter denen, die unbeschadet blieben, erkannten viele, dass in Deutschland kein Bleiben mehr war. Sie emigrierten. Andere blieben, und die meisten von ihnen starben einen gewaltsamen Tod in den Konzentrationslagern: der größte Völkermord in der Geschichte der Menschheit.

81 Jahre nach diesen schrecklichen Ereignissen haben wir uns – wie in jedem Jahr – hier am Synagogenplatz eingefunden. Wir denken an die Menschen jüdischer Herkunft, die in Meckenheim geboren wurden, zur Schule gingen, lebten und arbeiteten. Menschen, die aus unserer Stadt flohen oder deportiert wurden sowie an alle anderen Menschen aus Deutschland und Europa, die dem faschistischen Terror zum Opfer fielen. In tiefer Demut verneigen wir uns vor ihnen.

„Wer nach Anfängen jüdischen Lebens in Meckenheim forscht, wird durch Quellen in das 16. Jahrhundert geführt, also in die Zeit vor der Verleihung der Stadtrechte im Jahr 1636“, schreibt unsere frühere Stadtarchivarin Ingrid Sönnert in der Dokumentation „Ihre Namen werden bleiben!“.

Ende des 19. Jahrhunderts lebten circa 150 Juden in Meckenheim, unter anderem als Pferde- und Viehhändler, Krämer, Trödler oder Schlachter. Die meisten von ihnen gehörten zum ländlichen Mittelstand, nahmen für Deutschland am Ersten Weltkrieg teil und waren im sozialen Leben ihres Wohnortes fest verankert.

So berichtet die Dokumentation, dass „alle Konfessionen – 1900 wohnten 1.781 Katholiken, 102 Juden und 33 Protestanten in Meckenheim – in weitgehender Eintracht zusammen lebten“. Mit der Machtergreifung der Nationalsozialisten 1933 veränderte sich das Leben. Am 1. April des gleichen Jahres ließ das NS-Regime jüdische Geschäfte im ganzen Land boykottieren.

Hierzu zitiert die Dokumentation Fritz Juhl: „Wir spürten sofort, dass alte Kunden auf Distanz gingen und zur nichtjüdischen Konkurrenz wechselten. Da halfen alle guten Worte nichts. Unsere Lage begann sich zu verschlechtern, geschäftlich, aber auch privat.“
1934 legte man seinem Vater Benedikt Juhl nahe, die Ehrenmitgliedschaft im Meckenheimer Turnverein, den er 42 Jahre zuvor mitgegründet hatte, aufzugeben.
1935 kam es auch in Meckenheim zu judenfeindlichen Aktionen, als zwei von Juden bewohnte Wohnhäuser mit antisemitischen Parolen beschmiert wurden. Nach und nach verließen immer mehr jüdische Bürgerinnen und Bürger ihre Heimat. Sie suchten Schutz vor den Despoten – viele von ihnen vergeblich. Ihr Leben endete nach Deportation in einem der Vernichtungslager.

Die Willkür, Grausamkeit und Zerstörungswut der Pogromnacht verdeutlichte der verbliebenen jüdischen Gemeinde die lebensbedrohliche Lage.

Bürgermeister Matthias Mayer berichtete dem Landrat in Bonn über die Vorgänge in Meckenheim wie folgt: „In Meckenheim ist es am Donnerstag, den 10. des Monats, zu Vergeltungsmaßnahmen gegen die Juden gekommen. An sämtlichen jüdischen Geschäften und jüdischen Wohnhäusern wurden durch Einschlagen von Schaufenstern, der Wohnungsfenster und Türen Beschädigungen vorgenommen und im Inneren der Wohnungen Mobiliar usw. teilweise vollständig zerstört. Es handelt sich um die Wohnungen von Viehhändlern, Metzgern und Kaufleuten. In der hiesigen Synagoge wurden nur kleinere Zerstörungen am Mobiliar vorgenommen. Von einer Brandlegung wurde Abstand genommen, was auf die Gefährdung der Nachbarhäuser zurückzuführen gewesen ist und weil in dem Gebäude noch arische Personen wohnen.“

Die Schilderungen der jüdischen Augenzeugen sind bewegend. „Wenn in Hitler-Deutschland zu früher Morgenstunde es an der Haustür schellte, sprang man aus dem Bett, am ganzen Körper zitternd. Am Morgen des 9. November schellten und schellten sie. Ich ging hinunter, die Tür zu öffnen. Ein Polizist stand vor mir“, schildert Minna Pincus, geborene Mendel, in der Dokumentation „Ihre Namen werden bleiben!“.
„Er habe den Befehl, meinen Vater mitzunehmen, um in der Stadtverwaltung ein Dokument zu unterschreiben – das und nichts weiter. Und mit leiser Stimme sagte er mir: Gib ihm warme Kleidung mit, Wollstrümpfe, feste Schuhe und einen Mantel.“ Nachdem ihr Vater nicht zurückgekehrt war, suchten Tochter und Mutter ihn – vergeblich. „Im Bonner Bahnhof sagten sie uns, dass alle jüdischen Männer aus Bonn und der Umgebung ins Konzentrationslager Dachau gebracht worden waren und man nichts weiter unternehmen könne.“ Zurück in Meckenheim setzte sich der Schrecken fort: „An unserem Haus waren alle Fenster zertrümmert, die Haustür mit Äxten eingeschlagen und eine Masse Personen ging in unserem Haus ein und aus. Es war furchtbar!“ Ein großer Stein, von der Straße geworfen, verfehlte Minna Pincus nur, weil sie ihr Schäferhund zu Boden riss. „Die Leute, mit denen meine Eltern und Großeltern zusammengelebt hatten, und die sich in den schweren Zeiten halfen, im Ersten Weltkrieg und danach in der Inflation, jetzt glotzten sie und glotzten – und sagten nichts. Es herrschte ein großes Schweigen, keiner rührte sich, keiner half uns – nur glotzten sie.“ Es folgte die Flucht. „Mit den Visa für Chile in den Händen hatten wir das Glück, meinen Vater aus dem Konzentrationslager Dachau freizubekommen. Nach zehn Tagen der Gefangenschaft kehrte ein sehr kranker Mensch zurück. Während dieser zehn Tage wurde er dermaßen misshandelt, dass sein gesamtes Gedärm gelähmt war“, berichtet Minna Picus von ihrem Vater Benedikt Mendel, der dermaßen traumatisiert blieb, „dass er über Jahre Angst hatte, darüber zu reden.“

Liebe Meckenheimerinnen und Meckenheimer, liebe Gäste, ein Schicksal von vielen bewegenden Schicksalen, die zutiefst berühren und uns verdeutlichen, dass die grausame Gewalt bis in unsere Stadt reichte.

Die Stadt Meckenheim sieht die Erinnerung an die Ereignisse der Pogromnacht gerade angesichts des 81. Jahrestages als Aufgabe und Verpflichtung. Sie stellt sich ihrer Verantwortung gemeinsam mit den Kirchen, Vereinen und Einrichtungen.

In diesem Jahr tragen acht Schüler des Konrad-Adenauer-Gymnasiums Gedichte und Erinnerungen überlebender Juden vor – als Mahnung an die Pogromnacht als Auftakt des Holocausts. Unterstützt von Christina Eilers und Susanne Hampel gestalten die Schüler ihr Programm mit großem Engagement selbst, um eindringlich die Erinnerung an die Verbrechen von damals wach zu halten. Dafür möchte ich Ihnen meinen Dank aussprechen.

Meine verehrten Damen und Herren, 81 Jahre nach der Pogromnacht holen uns die schrecklichen Ereignisse von damals mit beklemmender Aktualität ein. Hass und Hetze im Internet animieren zu Gewalt und Terror auf der Straße. Der Rechtsextremismus hat wieder eine neue, unfassbare Dimension erreicht.

In diesem Sommer musste mit dem Kasseler Regierungspräsidenten Walter Lübcke ein Repräsentant unseres Staates seine aufrechte Haltung mit dem Leben bezahlen. Kaltblütig wurde er auf der Terrasse seines Hauses getötet. Die Ermittler stufen die Tat als politisches Attentat ein. Unter Tatverdacht steht ein Mann, der dem rechten Spektrum zugeordnet wird.
Viele von uns kennen das Video von Lübckes Rede im Jahr 2015, als er – in der Hochphase der Flüchtlingsdiskussion – die christlich-humanitären Werte verteidigt. „Wer diese Werte nicht vertritt, der kann jederzeit dieses Land verlassen, wenn er will“, sagte Lübcke im Brustton der Überzeugung. Die Reaktionen im Saal waren beschämend, die Reaktionen im Netz ließen einen erschaudern. Dem „dreckigen Volksverräter“, so titulierten rechte Hetzer Walter Lübcke, wünschte man nichts anderes als den Tod. Nach dem schrecklichen Mord ist es der braune Mob, der die ekelhafte Tat verherrlicht.

Erinnerungen an den Nazi-Terror gegen die Juden, an deren geplünderte Geschäfte, brennende Synagogen und geschändete Friedhöfe beschleichen mich. Was damals schon lange vor der Reichspogromnacht „köchelte“, erlebte mit dem 9. November 1938 seinen entsetzlichen Ausbruch: Antisemitismus und die Verfolgung und millionenfache Ermordung der Juden durch die Nationalsozialisten.

Meine sehr verehrten Damen und Herren, wir dürfen es nicht zulassen, dass sich Geschichte wiederholt!

Der Rechtsterrorismus in unserem Land ist kein neues Phänomen. Aber er traut sich mittlerweile häufiger und brutaler aus seiner Deckung. Seine Attacken sind zielgenauer und richten sich gegen Ausländer, Geflüchtete, Juden, als auch gegen Vertreter und Einrichtungen des Staates. Experten warnen vor neuem Neonazi-Terror: Das Potenzial für rechten Terror in der Bundesrepublik schätzen sie als enorm hoch ein.

Wir alle sind gefordert, genauer hinzusehen! Wir alle sind gefordert, zu handeln. Wann immer uns Antisemitismus, dumpfe Vorurteile gegen andere Religionen, Fremdenfeindlichkeit und Rassismus begegnen, müssen wir deutlich NEIN sagen – in den Familien, im Freundeskreis, im Beruf, in der Freizeit, im Alltag!
Weghören, Gleichgültigkeit, Unmündigkeit und mutwillige Blindheit sind die ersten Handlanger eines schleichenden Prozesses, der im schlimmsten Fall in Straftaten mündet.
Darum appelliere ich: Kommen wir alle unserer Bürgerpflicht in einer Demokratie nach und zeigen wir Haltung gegen jeden, der unsere Gesellschaft spalten, sie aufwiegeln und für seine Ideologien missbrauchen will.

„Auch die schweigende Mitte der Gesellschaft muss klar Stellung beziehen“, sagt Markus Nierth. Nierth war Bürgermeister im sachsen-anhaltischen Tröglitz und Leidtragender des braunen Mobs. Nachdem er sich für Flüchtlinge eingesetzt hatte, wurde Nierth massiv von Rechtsextremisten bedroht. Aus Sorge um seine Familie trat er schließlich zurück. Jeder müsse in seinem Umfeld etwas tun und der Verrohung im Umgang miteinander widersprechen. Markus Nierth, der heute noch - vier Jahre nach diesen Ereignissen - Beleidigungen und Pöbeleien ausgesetzt ist, weiß, wovon er spricht.

Ebenso Henriette Reker. „Denjenigen, die unsere offene und freie Gesellschaft bedrohen, muss klar sein, dass wir keinen Zentimeter zurückweichen“, betont Kölns Ober-bürgermeisterin– 2015 Opfer eines rechtsextremistischen Attentäters, der sie mit einem Messer lebensbedrohlich verletzte. Die Feinde der offenen Gesellschaft seien bis auf das Äußerste zu allem bereit. „Das muss uns wachsam machen, aber nicht ängstlich. Es muss uns zusammenhalten, aber nicht zusammenschrecken lassen“, richtet sich Reker eindringlich und mahnend an uns alle – 81 Jahre nach der Pogromnacht.

Und nicht zuletzt die jüngsten Geschehnisse in Halle machen uns alle fassungslos:
In Halle starben bei einem rechtsextremistischen Terroranschlag auf die dortige Synagoge zwei Menschen. Diese Bluttat markiert eine neue Dimension antisemitischer Gewalt.
Waren Juden in unserer Mitte bisher schon verbalen und körperlichen Angriffen ausgesetzt, müssen sie jetzt um ihr Leben fürchten. Ein unerträglicher Zustand!
Deswegen war es mir auch ein Bedürfnis, in einem Brief dem Oberbürgermeister der Stadt Halle, Herrn Dr. Bernd Wiegand, das Mitgefühl und die tiefe Bestürzung der Stadt Meckenheim auszudrücken.

Meine verehrten Damen und Herren, der Klimawandel als meteorologischer Prozess beschäftigt uns global. Doch dürfen wir nicht verkennen, dass sich parallel ein gesellschaftlicher Klimawandel weltweit – vor allem aber bei uns – vollzieht. Braune Gewitterwolken trüben das friedliche Miteinander vielfältiger Kulturen. Andersdenkende, -Andersgläubige und –andersfühlende Menschen sind bedroht - und damit unsere freie, demokratische Wertegemeinschaft.

Dieser Anschlag vor genau einem Monat, am 9. Oktober, fand in einer Zeit statt, in der Hass und Hetze gegen Juden wieder zunehmen. In einer Zeit, in der Rechtsextreme von einer Gesellschaft unterstützt werden, die auch bis in die Mittelschicht reicht und von dieser stumm toleriert wird.

Hier müssen wir ansetzen: Die Gesellschaft darf nicht schweigen. WIR – WIR ALLE müssen lautstark gegen Antisemitismus, Fremdenfeindlichkeit und Rechtsextremismus aufbegehren! Und zwar im unmittelbaren Umfeld: in der Familie, unter Freunden, im Verein, in der Schule und am Arbeitsplatz. Hier gilt es unmissverständlich Zeichen zu setzen!

Heute verneigen wir uns in Demut vor den Opfern des faschistischen Terrors. Wir spüren zutiefst die Verantwortung, das Andenken an jene wach zu halten. Sie leben mit uns weiter. Wir vergessen sie nicht; nicht ihre Leiden.

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, liebe Gäste, bevor wir unsere diesjährige Gedenkfeier beenden, darf ich Sie auf die ab 19 Uhr im Katholischen Familienbildungswerk am Kirchplatz stattfindende Veranstaltung des Stadtarchivs und des Katholischen Bildungswerkes hinweisen. Nach einer kurzen thematischen Einführung wird der Spielfilm „Jakob der Lügner“ von Frank Beyer gezeigt. Die preisgekrönte DDR-Produktion von 1974 basiert auf dem gleichnamigen Roman von Jurek Becker, der zusammen mit Beyer das Drehbuch schrieb. In seinem berühmten Roman verarbeitet Becker unter anderem seine persönlichen Erfahrungen im Ghetto Litzmannstadt (Lodz) und in mehreren Konzentrationslagern. Die Veranstaltung ist kostenlos.

Abschließend möchte ich mich ganz herzlich bedanken:

  • Bei der Freiwilligen Feuerwehr für die Ehrenformation,
  • bei der Polizei Meckenheim für die verkehrliche Regelung,
  • bei den Stadtsoldaten Meckenheim für die Bereitstellung der Beschallung,
  • bei Frau Eilers und Frau Hampel und den Schülerinnen und Schülern des Konrad-Adenauer-Gymnasiums für ihren Beitrag,
  • bei Herrn Gottmann für die instrumentale Begleitung,
  • und – wenn auch in Abwesenheit – ein Dankeschön an Herrn Raimund Schick, der bis zu seinem Umzug nach Eckernförde in engagierter Weise die Gedenkstätte hier am Synagogenplatz über Jahre gepflegt und bepflanzt hat.

Ihnen Allen danke ich ebenfalls für Ihr zahlreiches Erscheinen.